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Über mich

Jacqueline und ihre Stute Fame

Irgendwann muss man sich nur noch hinsetzen.

Das ist der Moment, auf den ich hinarbeite – mit jedem Pferd, in jeder Trainingseinheit. Nicht der große dramatische Durchbruch, sondern dieser leise, fast beiläufige Punkt, wo die Kommunikation so klar und fein geworden ist, dass der nächste Sprung ganz von allein kommt – oder die Traversale.

Dass es einfach einfach wird.

Der Weg

Ich sitze seit meiner Kindheit auf Pferden. Als Teenagerin habe ich mir meine Reitstunden damit verdient, anderen Unterricht zu geben – ohne es damals so zu nennen, war das der Anfang – in meiner Heimat, dem Pferdeland Niedersachsen; die prägendsten Jahre auf dem Rittergut Oyle bei Heidi von Arenstorff – und zu Hause mit unserem Trakehner Hengst.
 

Eine Trakehner Stute namens Herzfee hat Jahre später meinen Blick enorm geschärft und mich in Pferdesachen immer weiterdenken lassen. Sie war nicht meine – aber was sie mir mitgegeben hat, ist geblieben. Danke Herzfee.
 

Ich habe Kommunikationsdesign studiert und 17 Jahre in Werbeagenturen gearbeitet – als Art Direktorin, Kreativdirektorin, Führungskraft. Die Pferde waren immer der eigentliche Kompass. Den Rest hat Fame erledigt.

Fame – meine Fuchs-Stute, Jahrgang 2017, habe ich dreijährig roh gekauft und selbst ausgebildet. Mit vier Jahren kam ein schwerer Hufabszess – 6,5 Wochen in der Tierklinik Lüsche, täglich an ihrer Seite, in engem Austausch mit Tierärzten und Huforthopäden. Fame hat überlebt. Und ich habe in dieser Zeit angefangen, noch tiefer zu graben – über den Huf und seinen Mechanismus, Osteopathie, TCM, Akupunktur, biotensegrales Training, TRUST-Technique, Fütterung, Genetik, Sattelanpassung. Fame hat mich zum Nerd gemacht. Durch sie habe ich ein Rundum-Verständnis aufgebaut und kann heute aus all diesen Bereichen schöpfen – wenn ein Pferd Probleme hat, aber auch wenn da einfach noch mehr geht.

Fame hat eine starke Meinung und äußert sie auch. Dass sie mittlerweile Piaffe-Ansätze trabt – das meint sie auch so.

 

Diesen Weg zeige ich auch dir und deinem Pferd gern – egal ob das nächste Ziel die Piaffe ist, solide Grundgangarten oder etwas ganz anderes.

Jacqueline und ihre Stute Fame bei der Klassischen Handarbeit als Vorbereitung für das Reiten
Jacqueline und ihre Stute Fame bei der Dressurarbeit

Wie ich arbeite

Meine Arbeit ist altklassisch inspiriert und biomechanisch fundiert. Ich reite langsam und präzise, weil die Tiefenmuskulatur Genauigkeit braucht, keine Geschwindigkeit. Ich arbeite Pferde viel im Seitwärts, weil Rumpfhebung und Tragfähigkeit die Basis von allem sind – für ein Pferd, das seinen Körper und Reiter ein Leben lang gesund tragen soll – und kann. Muskelaufbau ist also eines der obersten Ziele um Knochen, Sehnen und Gelenke so wenig wie möglich verschleißen zu lassen.

Derzeit mache ich die Ausbildung zur Pferde-Physiotherapeutin und -Osteopathin bei Barbara Welter-Böller – weil Training und Körperarbeit zusammengehören. Ein Pferd, das körperliche Einschränkungen hat, kann nicht frei arbeiten. Und ein Pferd, das gut trainiert wird, braucht weniger therapeutische Behandlung.

Geprägt hat mich auch Sonja Leitenstern – deren wissenschaftlich fundierte, klar strukturierte Arbeit für mich vieles zusammengefügt hat und das weiterhin tut. Seitdem habe ich das Gefühl, nicht nur zu reiten, sondern es auch zu verstehen. Und das beste: Reiten wird auf diese Art so leicht, wie immer alle sagen, dass es sein soll – aber wirklich, wirklich.

Mein Ziel ist, dass nach jeder Einheit du, dein Pferd – oder ihr beide – etwas mitnehmt, das auch in der Zeit ohne mich weiterwirkt. Körperlich oder mental. Etwas, das euch voranbringt.

Was dich erwartet

Die schönsten Momente in der Arbeit mit Pferden entstehen nicht, wenn Pferde funktionieren – sondern wenn sie mitgestalten. Wenn sie Motivation zeigen, sich einbringen, eine eigene Antwort geben. Diese 20% bekommt man nicht durch Druck. Die schenken Pferde, wenn sie einen Sinn in der Sache erkennen – wenn die Arbeit für sie stimmt, nicht nur für uns.

Das Pferd bringt sich ein. Und wer die Zusammenarbeit mit dem Pferd in diesem Sinne gestaltet, bekommt mehr zurück als erwartet.

Der Name sagt es eigentlich schon:

EMPOWER EQUINES.

 

Das Pferd gestaltet mit. Und genau das macht den Unterschied.
 

Hast du besondere Erwartungen an deine Trainerin?

Schreib mir – und wir schauen gemeinsam, ob es passt.

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